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No Trouble Found

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VDA-Standard regelt wichtige Planungsprozesse zur präventiven Sicherstellung der Funktionsfähigkeit von Displays

Electronic-Displays-Center Gundersheim, 14. März 2017. Ein bisschen billiger hier, ein bisschen weniger da – und schon versagt bei dieser Vorgehensweise das Display im Feld. Dabei hilft der VDA-Standard (Verband der Automobilindustrie) „Schadteilanalyse Feld“ auch bei der Herstellung von Displays Prozesse zu regeln und die Funktionsfähigkeit präventiv sicherzustellen. Das sagt Klaus Wammes, Geschäftsführer der Wammes & Partner GmbH. Der Experte für Displaytechnologie stellt eine immer größer werdende Ausfallquote für Displays fest. Da einheitliche Vorgaben fehlen, handeln Hersteller bei Auswahl und Zusammensetzung der Komponenten oft technisch willkürlich und nur einkaufskostengetrieben.

„Durch vermeintliche Kosteneinsparung falsch motiviert, versuchen Display-Hersteller immer öfter preiswertere Wunschmaterialien oder -komponenten zu forcieren. Was zunächst Geld spart und irgendwie funktioniert, scheitert spätestens im (Dauer-)Einsatz. Denn die Physik lässt sich nun mal nicht umgehen. Implementierte Teile sind in einer Abhängigkeit zu einander und können nicht ohne Weiteres ausgetauscht werden. Der VDA-Standard ist daher keine klischee-deutsche Auflagenflut. Aus regulatorischer Sicht legt er Planungsabläufe zur präventiven Sicherstellung von Prozessen und Ressourcen fest. Aus technischer Sicht gewährleistet er funktionsfähige Displays“, erklärt Wammes.

Die „Schadteilanalyse Feld“ regelt dabei die Mindestanforderungen von neuen, für den Serieneinsatz entwickelten Produkten bereits vor der Markteinführung. Dazu führt sie einen Planungsprozess ein. Dieser stellt sicher, dass für die relevanten Funktionen und Eigenschaften Grenzwerte, Prüfmerkmale sowie die notwendigen Prüfmittel in einer Prüfspezifikation definiert sind. Die Planung der Schadteilanalyse wird dabei in das vereinbarte Verfahren zur Produkt- und Prozessfreigabe eingebunden. Dabei trifft der Normenausschuss Automobiltechnik, ein Institut des VDA und des DIN, Festlegungen zu Schnittstellen, zu grundlegenden Sicherheitsanforderungen sowie zur Produktqualität und zur Rationalisierung. Durch die methodische Vorgehensweise „No Trouble Found“ (NTF) werden dabei auch nicht einfach reproduzierbare Fehler weitestgehend vermieden.

Losgelöst von Einzelteilen wird beim NTF-Prozess ein Problemthema durch Datensammlung und -bewertung, Systemprüfung und Prozessbetrachtung analysiert. Wammes: „Hierzu werden alle relevanten Daten zusammengestellt und mit geeigneten Methoden untersucht. Auf Basis gemeinsam in der Planung vereinbarter Auslösekriterien. Mit dem Ziel, neue Erkenntnisse zu erlangen, können Hersteller tatsächlich Kosten sparen. Diese würden ansonsten zwangsläufig durch Qualitätsprobleme und Regressansprüche infolge ausfallender Komponenten oder Systeme auf sie zukommen.

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